Spielberichte

BVB erkämpft sich Arbeitssieg an der Weser

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0 : 2  

Mit einem unglaublichen Kraftakt, Teamleistung und einer Portion Glück konnte sich unsere Borussia am Freitagabend gegen Werder Bremen mit 2:0 durchsetzen. Dabei spielten unsere schwarz-gelben fast eine Halbzeit in Unterzahl, nachdem der Torschütze zum 1:0 Ivan Perisic mit der Ampelkarte frühzeitig zum duschen geschickt wurde. In den Minuten nach dem Platzverweis nahm Werder ganz klar das Heft in die Hand und domnierte das Spiel nach belieben. Doch der BVB verteidigte mit Mann und Maus und hatte auch ein wenig das Glück auf seiner Seite.

So war es unter anderem ein abgefälschter Schuss von Schmitz, der an die Latte prallte und glücklicherweise vor dem Tor aufsetzte und rechtzeitig geklärt werden konnte. Als es nur noch eine Frage der Zeit schien bis der Ausgleichstreffer für Werder fallen würde, setze unser BVB nach einer Ecke für Bremen zum Konterangriff an. Nach etwas Durcheinander im Strafraum brachte Subotic den Ball per Fallrückzieher zu Owomoyela, der eiskalt zum 2:0 in der 72. Minute vollstreckte. Die Bremer fühlten sich nun wie vor den Kopf gestoßen und rannten die restliche Spielzeit dem zwei-Tore Rückstand nur noch hinterher. Für unsere schwarz-gelben Jungs gibt es als Belohnung den 2. Tabellenplatz - zumindest bis Morgen.

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Seit einem Jahr Zuhause ungeschlagen - BVB siegt 2:0 gegen Nürnberg

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 2 :0 

So manch ein treuer Anhänger unserer Borussia dürfte sich nur allzu gerne an die letzte Begegnung gegen die Nürnberger erinnern. Schließlich hatte man sich beim letzten Aufeinandertreffen die Deutsche Meisterschaft gegen die Franken mit einem 2:0 Sieg am 32. Spieltag gesichert. Damals noch auf der Verliererstraße ein gewisser Ilkay Gündogan. Erstmals in dieser Saison kehrten die verletzten Marcel Schmelzer und Neven Subotic zurück ins Team, so dass die Meisterabwehr aus der Vorsaison wieder stand. Nürnberg musste auf der Gegenseite auf Torwart Schäfer verzichten, der durch Liga-Debütant Rakovsky ersetzt wurde. Ebenfalls nicht dabei waren bei den Franken Didavi, Nilsson, Frantz und Zeitz. Das Sommer hingegen wollte sich an diesem Samstagnachmittag noch einmal zeigen und erhellte das Westfalenstadion in sommerlichen 23 Grad.

Der BVB begann eigentlich ganz gut wie Jürgen Klopp später in der Pressekonferenz betonte: „die ersten 5-6 Minuten haben mir ganz gut gefallen, nur haben wir daraus die falschen Schlüsse gezogen“. Schon ähnlich wie gegen Hoffenheim konnte unser BVB nicht sein gewohntes Pressing, Gegenpressing und Kombinationsspiel gegen die Nürnberger wie sonst gewohnt durchziehen. Die Franken standen extrem tief und schalteten nach Ballgewinn sofort in die Spitze um. So kamen die Nürnberger auch zur ersten richtigen Torchance im Spiel in der 12. Spielminute. Eine Flanke von Chandler landete bei Christian Eigler im Strafraum, worauf Subotic im entscheidenden Augenblick jedoch noch klären konnte.

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BVB verliert in Hoffenheim – Stasi-Methoden im Gästeblock am Jahrestag des Mauerbaus

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 1:0  

Der Tag war eigentlich perfekt für einen Sieg im Kraichgau angerichtet. Ungewohntes sonniges Wetter, in diesem sonst eher mauen Sommer und zahlreiche schwarz-gelbe Anhänger die ihre Borussia auswärts unterstützten. Am 50. Jahrestag des Mauerbaus bekamen die Anhänger des BVB jedoch dann in der Bundesliga ungewohnte Stasi-Methoden im Gästeblock zu spüren. Man kann sich vermutlich darüber streiten, inwiefern eine Beleidigung Dietmar Hopps bzw. dessen Mutter zielführend ist, aber ob es wirklich nach DFL Statuten erlaubt ist den BVB Gästeblock mit nervenden und lauten Hochfrequenztönen zu beschallen, darf dann doch bezweifelt werden. Zunächst dachten vermutlich nicht wenige, dass etwas mit der Soundanlage im 0815-Hellmichbau nicht stimmen würde. Aber exakt jedes Mal sobald ein Gesang gegen den in Sinsheim fast schon heiliggesprochenen Dietmar Hopp angestimmt wurde, kam aus den Lautsprechern des Gästeblocks ein schillernder Hochfrequenzton. Leider liebe Hoffenheimer hat dies nichts genützt. Der Gästeblock konnte nämlich ohne Mühe den sehr lauten und schillernden Hochfrequenzton locker übertrumpfen.

Auf dem Rasen hingegen waren die Kräfteverhältnisse nicht ganz so klar wie auf der Tribüne. Die blau-weißen begannen äußerst druckvoll und unterbanden das von der Borussia sonst so gewohnte Pressing noch in der eigenen Hälfte des BVB. So gab es auch schon in der 6. Minute die erste Chance der Sinsheimer, als Firminos einen Distanzschuss an die Latte setzte und in Wembley-Manier zum Glück für Roman Weidenfeller vor der Torlinie landete. Nur zwei Minuten später gab es die nächste Torgelegenheit für die Hausherren, der dann auch direkt zum Gegentreffer führte. Ein von Salihovic geschossener Freistoß aus 33 Metern landete im linken oberen Winkel des Kastens von Roman Weidenfeller. Unser Kapitän auf dem Platz ging dabei zunächst einen Schritt wieder in die Mitte des Tors, weil der Ball seine Flugbahn kurzzeitig änderte, so dass Weidenfeller weitgehend ohne Abwehrchance war.

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BVB spielt den HSV in Grund und Boden

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20110805-1
3 : 1

84 Tage waren seit dem 14. Mai vergangen und unsere Borussia spielte so, als hätte es die lange Leidenszeit für jeden BVB Fan, gemeinhin auch als Sommerpause bezeichnet, niemals gegeben. Nach der etwas befremdlichen Eröffnungszeremonie, in der DFL und BVB Präsident Reinhard Rauball die 49. Bundesligasaison zwischen den Bundesligadinos Hamburger SV und Borussia Dortmund feierlich eröffnete, rollte der Ball endlich wieder - und wie! Unsere schwarz-gelben Jungs stürmten drauf los, als ob sie sich schon wieder auf der Zielgeraden um die Deutsche Meisterschaft befinden würden. Mit lautstarken Fans im Rücken, die sich ebenfalls darauf freuten endlich ihren amtierenden Deutschen Meister wieder zu sehen dauerte auch es nicht lange ehe es die erste Großchance des Spiels zu bestaunen gab. Diese gab es dann für unsere Borussia, als Lewandowski sich weit in die Hamburger Hälfte durchgearbeitet hatte und mustergültig Götze bediente, dieser jedoch den Ball knapp verpasste.

Der stark verjüngte HSV bemühte sich zwar in den Anfangsminuten dem Druck unserer Borussia Stand zu halten, aber von Minute zu Minute bröckelte die Abwehr des HSV vor sich hin. So war es zunächst Shinji Kagawa, der es mit einem Distanzschuss aus knapp 20 Metern gegen HSV Schlussmann Drobny versuchte. Auch hier verfehlte das Leder knapp das Ziel um nur wenige Zentimeter und Drobny wäre unlängst geschlagen gewesen. Aber alles hätte wenn und wäre zählt im Fußball nicht. So stand es auch nach der ersten Viertelstunde weiterhin noch 0:0 zwischen dem HSV und dem BVB. Unsere Borussia war aber zu diesem frühen Zeitpunkt jedoch die bereits klar dominierende Mannschaft.

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BVB verliert in Bremen und verpasst zwei Rekorde

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2 : 0

Nichts war es mit dem neuen Auswärtsrekord für unsere Borussia in dieser Saison. Nachdem bereits am 24. Spieltag der alte Rekord von 11. Auswärtssiegen in einer Saison mit dem 1:3 Sieg in München immerhin eingestellt werden konnte, schien es nur eine Frage der Zeit zu sein bis unsere Borussia alleiniger Rekordhalter werden würde. Dafür hätte der BVB nur noch einen Sieg aus den verbleibenden 4 Auswärtsspielen benötigt. Nach den Niederlagen gegen Hoffenheim und Gladbach, sowie dem Unentschieden gegen Hamburg war nun also Bremen die letzte Chance der Borussia sich den zusätzlichen Titel zu sichern. Aber Bremen spielte stark auf und unsere jungen Meister fanden in diesem Spiel nicht wirklich hinein, so dass am Ende des Tages die Partie mit 2:0 verloren ging.

Knapp 8.000 BVB Fans hatten die Borussia mit an die Weser begleitet, einige davon auch per Boot das von der BVB Fanabteilung organisiert wurde. Das Spielgeschehen auf dem Platz war den meisten Fans so ziemlich egal, diese feierten noch immer den kommenden Deutschen Meister mit „Deutscher Meister ist nur der BVB“ Gesängen.

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Borussia Dortmund ist Deutscher Meister 2011!

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2:0

Borussia Dortmund ist Deutscher Meister 2011! Um exakt 17:22 Uhr stand es fest. Nachdem unsere Borussia gegen Nürnberg wenige Minuten zuvor mit 2:0 gewonnen hatte, wurde auch die Partie in Köln gegen Vizekusen abgepfiffen. Dort konnten sich die Kölner mit 2:0 gegen den Niederrheinrivalen durchsetzen und verhalfen dem BVB somit zwei Spieltage vor Schluss vorzeitig zur siebten Deutschen Meisterschaft. Die inoffiziellen Feierlichkeiten begannen im Stadion direkt nach Abpfiff und dauerten für die BVB Profis bis tief in die Nacht hinein.

Der Tag war wie gemacht für die Deutsche Meisterschaft. Sommerliche Temperaturen und eine volle Hütte waren nur einige der vielen positiven Randbedingungen für das Meisterstück unserer Borussia. Die Partie hingegen begann erst einmal recht schwach, indem sich beiden Mannschaften zunächst drauf beschränkten in das Spiel hineinzufinden. Denn sowohl für unseren BVB als auch für die Gäste aus Nürnberg ging es um etwas. Während sich die Borussia Hoffnungen auf die Meisterschaft machen durfte, hatten die Franken noch vor der Partie Chancen in die Europa League einzuziehen. Die erste Chance ergab sich aufgrund der vorsichtigen Spielweise der Mannschaften dann logischerweise aus der Distanz. Ein strammer Schuss von Kevin Großkreutz in der 12. Minute zwang Nürnbergs Schlussmann zu einer Faustabwehr.

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Über 20.000 BVB Fans können der echten Borussia nicht zum Sieg verhelfen

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20110423-gladbach-1

1: 0

Weit über 20.000 BVB Fans und damit mehr als die Verantwortlichen in Gladbach gerechnet hatten, kamen zum Spitzenspiel der echten Borussia und der falschen aus Mönchengladbach. Die komplette Südkurve und auch weite Teile der Osttribüne erstrahlten in einem satten Gelb. Die Fangruppierung „The Unity“ hatte für diesen geplanten Festtag zum Tragen der schönsten Farbe der Welt aufgerufen. Auch wer nichts Gelbes in seinem Schrank fand, dem wurde noch vor Ort geholfen. Es wurden wie schon beim letzten Heimspiel noch einmal für 5 Euro gelbe T-Shirts verkauft. Der Anblick im Stadion war mehr als nur imposant.

Die Anreise zum Stadion im Borussia Park gestaltete sich wie immer schwierig. Zunächst ging es wie die Fanbeauftragen des BVB empfohlen hatten zum „Hauptbahnhof“ Mönchengladbach-Rheydt. Warum dieser Bahnhof allerdings die Bezeichnung Hauptbahnhof verdient hat, mag man sich alle Jahre wieder fragen. Dort angekommen hieß es dann erst einmal: warten. Denn ursprünglich sollten die Shuttlebusse zum Stadion erst ab 16:30 Uhr fahren. Dass dies in die Hose gehen würde und man die BVB Fans dann doch nicht zwei Stunden lang in der prallen Sonne stehen lassen wollte, sahen auch die Verantwortlichen der Polizei ein und die Busse kamen dann doch früher. Aber auch hier musste sich der gemeine BVB Fan wieder in Geduld üben. Denn die Shuttlebusse kamen zwar, aber viel zu wenige. So wurden die Shuttlebusse bis unter das Dach vollgestopft ehe es dann mit dem Viehtransport in Richtung Stadion ging.

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BVB macht am Supersonntag Riesenschritt in Richtung Meisterschaft

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3 : 0

Dieser Sonntag dürfte wahrscheinlich in die Geschichte des BVB eingehen. In der ersten Partie an diesem Tage standen sich der größte Verfolger von Dortmund, Bayern Leverkusen, und der noch amtierende Deutscher Meister gegenüber. Bereits um 15:40 brannte das erste Mal rum um das Westfalenstadion ein lauter Jubel aus. Zahlreiche BVB Fans hatten sich unter anderem im Strobels versammelt um die Partie zu verfolgen. Bayern München war gerade mit 1:0 in Führung gegangen. Die schwarz-gelben Anhänger durften an diesem Tage noch weitere sieben Mal jubeln. Denn die Bayern hatten die ewigen Zweiten aus Vizekusen mit 5:1 abgeschossen. Damit war um 17.20 bereits klar, dass der BVB einen Matchball und eine Vorentscheidung in der Meisterschaft im eigenen Spiel hatte. Dieser Matchball wurde souverän mit einem 3:0 Sieg gegen Freiburg verwandelt. Nun hat der BVB vier Spieltage vor Schluss 8 Punkte Vorsprung und könnte bereits beim vermeintlichen Auswärtsspiel in Gladbach die Meisterschaft perfekt machen.

Jürgen Klopp musste in der Partie gegen Freiburg auf Lucas Barrios verzichten. Für ihn rückte Robert Lewandowski in die Startaufstellung. Unsere Borussen auf dem Platz übten von Beginn an viel Druck auf die Gäste aus dem Breisgau aus. So erspielten sich die jungen Wilden auch die erste Chance des Spiels in der 12. Spielminute, die jedoch von Schiedsrichter Zwayer abgepfiffen wurde und er statt Vorteil für den BVB auf Freistoß nach einem Foul an Götze entschied. Piszczek war nach der Weiterleitung des Balls bereits alleine auf dem Weg in Richtung Tor, ehe Zwayer den Vorteil weg pfiff. Auch sonst hatte der junge Schiedsrichter viele kleinere Fouls gepfiffen, was zum Ende der Partie dann aber besser wurde.

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Das verdienteste Unentschieden aller Zeiten

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1: 1

Nachdem man gegen Köln in dieser Saison bereits den verdientesten Sieg aller Zeiten gesehen hatte, bekamen die Fans in Hamburg das verdienteste Unentschieden aller Zeiten geboten. Die Borussia geriet durch einen von Hummels verschuldeten Foulelfmeter mit 0:1 in der 38. Minute in Rückstand und nahm diese Hypothek auch mit in die Pause. In der zweiten Hälfte dominierte der BVB dann aber die Partie in allen Belangen. Fast im Minutentakt konnten sich unsere schwarz-gelben Jungs Chancen erarbeiten, das Glück und der Schiedsrichter waren ihnen aber an diesem Tage nicht sonderlich zugeneigt. Es sollte bis in die Nachspielzeit dauern, ehe Kuba noch den hochverdienten Ausgleichstreffer in der 92. Minute erzielte. Das verdienteste Unentschieden aller Zeiten eben.

Zahlreiche BVB Fans hatten sich bereits sehr früh in die Hansestadt aufgemacht. Aber nicht weil sie es kaum noch erwarten konnten, die Borussia nach dem furiosen 4:1 Sieg letzte Woche gegen Hannover zu sehen, sondern weil man sich gemeinsam mit den HSV Fans zu einer Demonstration zusammengeschlossen hatte. Mit dem Fanbündnis „Kein Zwanni für nen Steher“ machten die Fans auf die überteuerten Kartenpreise in der Bundesliga aufmerksam. Insbesondere Hamburg ist als ein sehr teures Pflaster dafür berüchtigt und wäre fast nach dem Derby als zweiter Verein von den BVB Fans boykottiert worden. Lediglich die Gesprächsbereitschaft von Seiten des HSV verhinderte den Boykott. Um dennoch ein klares Zeichen zu setzen, traten sowohl BVB als auch HSV Fans friedlich und gemeinsam für faire Ticketpreise bei der Kundgebung am Hamburger Rathausmarkt stimmgewaltig ein.

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BVB überrumpelt Hannover nach Rückstand mit 4:1

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4 : 1

Borussia Dortmund gegen Hannover 96. Noch vor wenigen Jahren war dies eine Begegnung im grauen Mittelmaß der Bundesliga. Doch Zeiten ändern sich. Während unsere Borussia weiter souverän an der Tabellenspitze thront, spielt Hannover 96 unter ihrem Trainer und Ex-Blauen Mirko Slomka die beste Saison der Vereinsgeschichte. Beide Mannschaften wollten vor Beginn der Begegnung am liebsten den Sieg für sich verbuchen. Der BVB um den Verfolger Vizekusen auf Distanz zu halten und die Hannoveraner um die Bayern abschütteln. Am Ende des Tages gewann unser BVB die Partie klar auf dem Papier mit 4:1. Für den BVB trafen Supermario Götze, zwei Mal Barrios und den Schlusspunkt setzte der Dortmunder Jung Kevin Großkreutz.

Die erste Chancen des Spiels hatte wie in fast jeder Begegnung in dieser Saison wieder einmal der BVB. Relativ früh versuchten Mario Götze (6.) und Nuri Sahin (10.) den ersten Treffer zu erzielen, aber zunächst hieß einmal der Sieger Florian Fromlowitz. Es schien so, als ob der Boden des Westfalenstadions besonders guter Dünger für gegnerische Torwarte sei. Das Westfalenstadion feierte an diesem Tag übrigens seinen 37. Geburtstag, welches gebührend und zugleich mahnend im Bezug auf den Stadionnamen von den Fans auf der Südtribüne mit einer kleinen Choreoeinlage zelebriert wurde.

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Über widerwärtige Mainzer und einen verschossenen Elfmeter

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20110319-2

1:1

Lange Zeit sah unsere Borussia gegen die Gäste aus Mainz wie der sichere Sieger aus. Mats Hummels hatte unseren BVB in der 8. Spielminute bereits in Führung gebracht. Doch dann kam die vorletzte Spielminute des Spiels. Während Subotic außer Gefacht am Boden lag, spielten die Mainzer jedoch fröhlich weiter auf das Tor zu und erzielten in der 89. Minute den Ausgleich, anstatt den Ball im Gedanken des Fair Play in das Aus zu spielen. Sowohl das Stadion als auch die Trainer am Spielfeldrand tobten. Selbst Minuten noch nach dem Ende der Partie war Jürgen Klopp aufgebracht und auch nicht so schnell zu beruhigen.

Zu Beginn der Partie entwickelte sich ein munterer Schlagabtausch, bei der Borussia aber mehr Zweikämpfe für sich gewinnen und erste Akzente im Strafraum der Gäste setzen konnte. So auch in der 8. Spielminute als der Borussia ein Freistoß zugesprochen wurde. Mario Götze trat an und der Ball landete vom Rücken von Mats Hummels knapp hinter der Torlinie. Mainz Schlussmann Wetklo fischte zwar den Ball direkt wieder aus dem Tor, das Schiedsrichtergespann um Schiedsrichter Felix Brych entschied aber korrekt auf Tor. Die Mainzer wollten den frühen Gegentreffer nicht wahr haben und zeigten sich zum ersten Mal an diesem Abend von ihrer unsportlichen Seite. Glück für den BVB das Brych und seine Assistenten den Treffer korrekt gesehen hatte. An diesem und den vergangenen Spieltagen wurden einige vermeintliche „Wembley-Tore“ zu Unrecht verweigert.

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auf'm Platz

Fr., 03. Feb. 2012 20:30
1. FC Nürnberg
FCNFieberkurve
Spielplan
0:2 Borussia Dortmund
BVBFieberkurve
Spielplan
(0:0-0:2)
Referee: Meyer, Florian Spectators: 45.572

Tabelle

# Team S P D
1 Dortmund 20 43 31
2 Bayern 20 41 32
3 Schalke 20 41 21
4 Gladbach 20 40 19
5 Bremen 20 32 -1

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GERMANY, FEDERAL REPUBLIC OF Sebastian Kehl
... wird in 6 Tagen am
13. Februar 2012 32 Jahre alt
(* 13.02.1980)

Zitat-O-Mat

"Wenn die Zuschauer Emotionen wollen, du aber Rasenschach anbietest, muss sich einer von beiden ein neues Stadion suchen."

Jürgen Klopp